Sexistisches oder Faires Spiel?

Ich habe in früheren Blogeinträgen eine Reihe von durchdachten Kommentaren erhalten und dachte, ich würde eines der Themen ansprechen, die ich selbst in Frage gestellt habe, während ich die politischen Debatten beobachte – sind einige der Kommentare sexistisch oder fair?

Genau wie am Arbeitsplatz haben diese Wahlen viele Probleme rund um Rasse, Geschlecht und Alter verursacht. Die politische Kampagne entfacht derzeit geschlechtsspezifische Diskussionen zwischen Senatoren Clinton und Obama, und jetzt zwischen Gouverneur Palin, Obama und Senator Biden. In einer unerwarteten Wendung der Ereignisse wird Obama jetzt mit einer anderen weiblichen Anwärterin konfrontiert: Sarah Palin, die mehr öffentlichen Anklang als Obama scheint, sowie über Senator McCain.

Obwohl geschlechtsspezifische Fragen in Corporate America und Organisationen auf subtilere Weise auftreten können, verstärkt die Kampagne das, was auf verschiedenen Ebenen geschieht. Rassismus, Sexismus und Ageiismus sind Realitäten, die außerhalb der Politik existieren – durch die Medienlupe können wir sie jedoch genauer beobachten. Ich könnte sehr detailliert auf jeden dieser Bereiche eingehen, aber um der Diskussion willen konzentrieren wir uns nur auf Sexismus – schließlich ist dies ein Blog über Alpha-Frauen.

Ein einfacher Weg, um festzustellen, ob wir sexistisch sind oder nicht, ist die Frage, ob wir einem Kandidaten des anderen Geschlechts die gleiche Frage stellen würden. Als Nebenbemerkung möchte ich hinzufügen, dass die folgenden Fragen als gültig betrachtet werden können – mein Punkt ist lediglich zu untersuchen, warum es so ist, dass ein Kandidat Fragen gestellt bekommt, die nicht nur auf Grund seines Geschlechts von dem anderen Kandidaten gestellt werden. Hier sind einige Beispiele, die ich notiert habe:

1. Wenn man fragt, ob Sarah Palin eine gute Führungskraft sein kann und gleichzeitig ihre Rolle (angemessen) ausfüllen kann, könnte eine Mutter als sexistischer Kommentar gelten. Würden wir fragen, ob Barack Obama ein geeigneter Kandidat ist, angesichts der Tatsache, dass er Kinder hat? Würden wir ihn fragen, ob er seine Arbeit gut machen kann und sich nicht von seiner Elternrolle ablenken lässt?

2. Wenn Palin sich entschlossen hätte, in einer anderen Stadt als ihrer Familie zu leben, wie in Obamas Fall, würde ich meinen, dass die Leute sie als abwesenden Ehepartner und Mutter kritisieren würden. Obama hat bisher keine Fragen zu seiner getrennten Lebenssituation gestellt.

3. Palin wies darauf hin, dass sie gegen den "guten alten Jungenclub" gekämpft hat, ist ein sexistischer Kommentar. Wenn Obama kommentieren würde, dass er während der Vorwahlen gegen die "ultrafeministischen Unterstützer Clintons" gekämpft hat, wäre er dazu aufgefordert worden.

4. Den Unterschied zwischen Biden und Palin festzustellen, dass sie schön ist, ist sexistisch (würdest du dir vorstellen, dass Biden sagt, dass der Unterschied eines männlichen Anwärters darin besteht, dass sein Anwärter hübsch ist?).

5. Die Aussage, dass Palins Tochter schwanger geworden sein könnte, weil ihre Mutter nicht in der Nähe war, ist ein sexistischer Kommentar und hat wenig mit Palins Fähigkeit zu führen zu tun. Es spiegelt die Erwartungen der Gesellschaft an die Rolle einer Frau wider.

Auf der anderen Seite, was ist Fair Game?

1. Sich über die Erfahrung von jemandem in Bezug auf die Zeit zu wundern, die in der Arbeit verbracht wird, ist faires Spiel. Nehmen wir als Beispiel zwei getrennte Lebensläufe auf dem Schreibtisch eines Arbeitgebers. Als Arbeitgeber werden Sie die Erfahrung der beiden Kandidaten betrachten, die um einen Job bei Ihnen konkurrieren. In den meisten Fällen werden Sie die Erfahrungen beurteilen, die die beiden Kandidaten machen – wenn Sie beide Kandidaten gleich behandeln würden, das heißt beide fragen, was ihre Erfahrung ist, dann ist das ein faires Spiel.

2. Vergleich der Erfahrungen und Verantwortlichkeiten von Gesetzgebern gegenüber Führungskräften. Obama hat das Recht, Palins Erfahrung als Führungskraft in Frage zu stellen – das bedeutet nicht, dass Palins Erfahrung weniger wichtig ist als seine, es bedeutet nur, dass es ein würdiges Thema für die Debatte ist.

3. Fragen rund um das Urteil auf ausgewogenem Boden: gleiche Situation, was würde der eine oder andere tun?

4. Vergleichen Sie die Track-Datensätze. Dies geht auf die Frage der Erfahrung zurück – wenn Sie ein Arbeitgeber sind, der zwei Lebensläufe betrachtet, ist eines der ersten Dinge, die Sie tun werden, jemandes Erfolgsbilanz zu sehen.

5. Konkrete Diskussionen über Pläne und Strategien. Der entscheidende Punkt der Wahl besteht (theoretisch) darin, jemanden auszuwählen, der die beste Plattform und Ideen zur Verbesserung des Landes hat.

Natürlich gibt es viele andere Punkte zu beachten. Vorurteile und Vorurteile werden immer eine Herausforderung sein. Es ist immer gut, offen zu bleiben und bereit zu sein, über verschiedene Perspektiven nachzudenken.

Sind Sie sich Ihrer eigenen Voreingenommenheit bewusst? Findest du die Kandidaten aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts oder ihres Alters anders? Halten Sie sich für voreingenommen?

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